Kosten unter benannten Annahmen
Should Costing schätzt, was ein gefertigter oder zugekaufter Artikel unter definierten technischen und wirtschaftlichen Annahmen kosten könnte. Es ist ein Modell, kein automatisch korrekter Marktpreis.
Nützliche Modelle zeigen, wie Materialien, Prozesse, Taktzeiten, Ressourcensätze, Losgrößen und weitere Annahmen zum Ergebnis führen. So werden Unterschiede besprechbar.
Detailkalkulation und Schätzung haben unterschiedliche Aufgaben
Ein detailliertes Bottom-up-Modell baut die Kostenstruktur aus Materialien und Fertigungsschritten auf. Eine parametrische Schätzung nutzt Zusammenhänge zwischen Produktmerkmalen und bekanntem Kostenverhalten. Die passende Detailtiefe hängt von Entscheidung und Datenlage ab.
Bewahren Sie Unsicherheit bei unvollständigen Konstruktionsdaten. Auch eine präzise wirkende Zahl kann auf groben Prozess- oder Satzannahmen beruhen.
Annahmen sichtbar halten
- Produkt: Spezifikation, Toleranzen, Material und Mengen.
- Prozess: Arbeitsplan, Taktzeit, Ausbeute und Ausschuss.
- Ressourcen: Maschinen- und Personalbedarf, Energie und Verbrauchsmaterial.
- Wirtschaftlicher Kontext: Geografie, Sätze, Auslastung, Losgröße und Referenzdatum.
- Abgrenzung: Behandlung von Gemeinkosten, Werkzeugen, Logistik und Lieferantenmarge.
Vom Ergebnis zum besseren Austausch
Eine Differenz zwischen Angebot und Modell ist ein Ausgangspunkt für weitere Prüfung. Sie kann andere Fertigungsprozesse, Geschäftsbedingungen, Kapazitätsauslastung oder korrekturbedürftige Annahmen widerspiegeln.
Lokalisieren Sie die Differenz mit dem Modell. Unterscheiden Sie dann Belege, Annahmen und Einschätzungen, bevor Sie Beschaffungsschlüsse ziehen.
Von Should Cost zu mehrjähriger Wirkung
Eine einmalige Schätzung braucht weitere Arbeit, um zum Plan zu werden. Führen Sie veränderte Volumina, Lieferantenpreise, Beschaffungsübergänge, Kostensenkungszeitpunkte und Investitionen über die relevanten Jahre fort.
Die Planungsbrücke erläutert diesen nächsten Schritt.